Cuxhaven - eine Woche Klassenfahrt ans Meer
Wir, die 5.Klassen, waren auf Klassenfahrt in Cuxhaven-Duhnen – direkt an der Nordsee, mit einer Jugendherberge ganz nah am Strand.
Jede Klasse hatte einen „eigenen“ Flur, das war manchmal echt lustig und auch ziemlich praktisch. Schon am ersten Tag nach der Busfahrt – sie dauerte etwa vier Stunden und war mal entspannt, mal ziemlich laut – haben wir unsere Zimmer bezogen. Das Bettenbeziehen war gar nicht so leicht, weil es keine Spannbettlaken gab, sondern normale Laken zum Drauflegen. Bei einer Stadtrallye konnten wir den Ort kennenlernen und einen ersten Blick aufs Meer genießen. Danach gab es Abendessen (Nudeln mit Tomatensoße) und wir sind noch an den Strand gegangen. Einige von uns waren sogar schon im Watt, weil Ebbe war, andere machten im Abendlicht Fotos, übten Handstand und Brücke oder sammelten Muscheln.
Eindrücke der Klasse 5c
Am nächsten Morgen wurden wir früh mit „Guten Morgen, Sonnenschein“ geweckt. Nach dem Frühstück packten wir unsere Lunchpakete, denn es gab kein Mittagessen in der Jugendherberge. Dann ging es ins Museum „Windstärke 10“. Dort ging es um Schiffe und die Schifffahrt an der Nordsee. Viele fanden es sehr interessant und haben gelernt, was verschiedene Bojen bedeuten oder wie Netze geflochten werden. Danach sind wir zu Fuß in die Stadt gelaufen. Wir durften in Gruppen shoppen gehen – fast alle sind erstmal zum Drogeriemarkt. Manche haben auch koreanisch gegessen oder Pizza, andere holten sich das „beste Pommes“-Erlebnis ihres Lebens. Auf dem Rückweg machten wir eine Pause in einem kleinen Park mit Hasen, Eulen und sogar Pinguinen. Zurück in der Jugendherberge gab es die Zimmerkontrolle für die „Zimmerolympiade“ und abends ging es wieder an den Strand.
Mittwoch stand die Wattwanderung auf dem Programm – mit Wattführer, barfuß durch Schlick und Pfützen. Wir haben Wattwürmer, Krebse, Schlickkrebse, Einsiedlerkrebse, Quallen und Muscheln gesehen. Nicht alle lieben Krebse, aber spannend fanden es eigentlich alle. Am Ende zog ein Gewitter auf, deshalb sind wir rechtzeitig zurück. Danach wurden die Füße gewaschen und trockene Sachen angezogen und dann ging es zum Minigolf. Wir spielten in Vierergruppen, schrieben die Ergebnisse auf und kürten sogar den Klassenbesten Minigolfer. „Es hat echt viel Spaß gemacht“, hörte man öfter. Abends gab es eine Disco mit Musikwünschen und Getränken. Manche waren so müde, dass sie danach direkt einschliefen, auch wenn es auf dem Flur manchmal noch laut war.
Eindrücke der Klasse 5d
Der Donnerstag war ruhiger: Strandtag mit Fußball, Volleyball, Sandburgen und dem Blick aufs Meer. Zwischendurch fing es an zu regnen, also ging es zurück. Wir hatten viel Freizeit und später einen Spielenachmittag mit UNO, Werwolf, Tabu und Kartenspielen. Abends trafen wir uns im Discoraum und sangen gemeinsam Lieder, die Herr Fresmann auf der Gitarre begleitete. Das war ein schöner Abschluss.
Freitag war Abreisetag. Wir standen früher auf, packten die letzten Sachen in die Koffer, brachten den Müll raus, frühstückten und stellten unser Gepäck in den Gruppenraum. Dann ging es zurück zum Bus. Die Rückfahrt dauerte wieder ungefähr vier bis fünf Stunden. Als wir an der Schule ankamen, freuten sich alle auf zu Hause – aber viele wären auch gern noch ein bisschen geblieben.
Was uns besonders gefallen hat:
- das Watt – „eine sehr coole Wattwanderung“ mit echten Krebsen und Muscheln
- viel Zeit am Strand: spielen, laufen, Fotos machen, Sandburgen bauen
- Minigolf in Gruppen und die Siegerehrung mit Gummibärchen
- die Disco mit Musikwünschen und Getränken
- die Stadt mit vielen Läden, Souvenirs, Eis und „den besten Pommes überhaupt“
- das Museum „Windstärke 10“ mit Schiffen, Bojen und jeder Menge Nordsee-Geschichten
Nicht alles war perfekt – manche fanden die Zimmer zu klein und eng, das Essen „mittelmäßig“, und die Busfahrt war mit mehreren Klassen im selben Bus ziemlich laut. Aber insgesamt war die Klassenfahrt sehr schön, wir haben uns vertragen und viel miteinander erlebt. Viele von uns haben neue Freundschaften geschlossen oder sind als Team enger zusammengewachsen. Am Ende bleibt das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben: der Wind im Gesicht, nasse Füße nach dem Watt, das Lachen im Flur, das Singen am Abend und der Moment, wenn alle zusammen auf das Meer schauen. Alle Klassen aus Jahrgang 5 sind ein tolles Team und würden gerne noch einmal nach Cuxhaven fahren.
Bericht verfasst von der Klasse 5e















